meine Geschichte

meine Herkunft:
Seit meiner Kindheit begleitet mich die Welt der Klänge. Ich komme aus einem Umfeld, wo musiziert, gesungen und getanzt wurde. Man stelle sich vor: 70m2 Gemeindebauwohnung sechs Familienmitglieder, sechs Instrumente… keine Ahnung, wie das ging. Mein Instrument wurde das Cello. Ich studierte Musikerziehung und unterrichtete dieses Fach am Gymnasium und Musikalische Grundschule für ganz junge Menschen.

meine Weiterentwicklung:
Vor einigen Jahren veränderte sich viel in meinem Leben. Ich ließ vieles los, legte einiges zur Seite…um neu hinzuschauen, was es eigentlich wirklich für mich bedeutet. So auch mein Cello. Und ich entdeckte eine neue, viel tiefere, intensivere oder feinere Art mit Klang, mit Musik zu sein. Früher versuchte ich angestrengt (in allen Bereichen) Vorgaben umzusetzen, möglichst gut zu erfüllen. So war es manchmal stressig, Musikstücke gut zu spielen.
Heute lasse ich die Musik viel mehr aus mir entstehen. Ich wagte mich in das Feld der Improvisation; und merke, dass es hier niemals ein „falsch“ gibt, wenn es aus mir heraus entsteht und ausgedrückt wird.

meine Entdeckungen:
die Größe in der Einfachheit und die Heilkraft der Klänge.
Schon immer faszinierte mich, wie die einfachsten Melodien und Kompositionen der ganz großen Komponisten mich zutiefst berühren konnten. Was ist es, was mein Herz so gut in Schwingung versetzt? Mein Monochord, das ich mir (mit Hilfe) gebaut habe, die Klangliege und meine Klangschalen führen mich ein in eine ganz neue Dimension des Klanges:
Sie lehren mich, mich zu öffnen… mich der Mehrdimensionalität des Klanges hinzugeben. Den Klang in allen Zellen zu spüren, seine heilenden Schwingungen in all meine Räume aufzunehmen, Resonanz zuzulassen. Und sie zeigen mir zugleich den Weg hinaus… in eine Weite, in die ich mich ausdehnen kann… … unbeschreiblich… Freiheit und Verbundenheit